Radfahren

Abseits des Fußballs ist es der Radsport, der mich seit langem fasziniert. Nicht der Profiradsport, sondern der Amateur- bzw. Hobbyradsport.

 

Was mich besonders reizt, ist die Kombination aus sportlichem Radfahren und Reisen in ferne Länder. 2011 nahm ich an der Tour d’Afrique teil, dem längsten Radrennen der Welt. Über vier Monate und 12.000 Kilometer ging die Reise von Kairo (Ägypten) bis nach Kapstadt in Südafrika. Die vielen Momente der Begegnung mit Einheimischen - allen voran den Kindern - sind mir ebenso unvergessen wie das Eintauchen in die schwierigen Lebensverhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent, was mir das unschätzbare Glück meines Lebensmittelpunktes Europa bzw. Deutschland deutlich machte.


2014 führte mich das Etappen-Radrennen The Andes Trail vom "Mittelpunkt der Welt" - der am Äquator gelegenen ecuadorianischen Hauptstadt Quito - bis zum "Ende der Welt", der südlichsten Stadt der Weltkugel Ushuaia in Patagonien, Argentinien. Die fünfmonatige Reise über 11.000 Kilometer und deutlich mehr als 100.000 Höhenmeter war geprägt von der überwältigenden Natur in den Anden, einem intensiven Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung und radfahrtechnischen Grenzerfahrungen in der endlosen Weite von Patagonien.

 

Gerne unternehme ich auch "kleinere" Abenteuer so wie die Paris-Roubaix-Challenge, ein jährliches Jedermannrennen, das über die mystische Originalstrecke führt und an der ich 2015 teilnahm oder das Tagesrennen Ruhr2NorthSea, bei dem es über 300 Kilometer an nur einem Tag von Duisburg nach Bensersiel geht. Dafür habe ich 2017 knapp zehn Stunden im Sattel gesessen.

 

Über meine Radabenteuer blogge ich übrigens regelmäßig unter Jenseits der Komfortzone



Bildimpressionen von der Tour d'Afrique